Wie ihr ja wisst, ist meine grosse Leidenschaft das SUP.
Ich möchte euch mit diesem Beitrag diese so genannte neue
"Trend-Sportart" etwas näher bringen und vielleicht kommt ihr ja auch auf den Geschmack ;-)
eine neue Sportart entsteht
Niemand weiss ganz genau, wo und wann diese neue Sportart entstanden ist. Unsere Spurensuche führt uns allerdings zu erst in die Mitte des 18. Jahrhunderts. Dort berichtete unter anderem der Kapitän James Cook, als er von seinen Schiffsfahrten im pazifischen Ozean zurückkehrte, von Menschen, die auf Brettern surften.Die ersten Surfkulturen entstanden nach unsrem heutigen Wissen an den hawaiianischen Stränden wie Oahu und Maui. Wann der Surfer aber genau zum Paddel griff, ist bis heute nicht wirklich geklärt.
Mit unter die wichtigste Rolle in der Entstehung des SUP spielt wohl der 1920 geborene hawaiianer John "Pops" Ah Choy und seine Söhne Bobby und Leroy.
"Pops" verbrachte jede freie Minute auf seinem Surfbrett. Doch im Alter bekam er Probleme mit seinen Knien und musste sich etwas einfallen lassen. Sein Sohn zitierte "Pops": "Er nahm sich einfach ein grosses Kanu-Paddel, um die Wellen schnell genug zu erreichen." Und schnell schauten sich andere Surfer diese Technik ab und tadaaaa, das Stand up paddling war geboren.
Das wirkliche come-back des SUP wie wir es heute kennen war im Jahre 2004.
Im Rahmen eines Surfwettbewerbs auf Oahu stiess die neue Disziplin auf grosse Begeisterung.
Kurze Zeit Später breitete sich die Sportart nach Kaliforniern aus. In Europa, genauer gesagt in Hamburg feierte sie das Debüt im Jahre 2009.
John "Zapped" Zapotocky, 2010 mit über 90 Jahren
Ausrüstung
Natürlich könnt ihr jetzt einfach los gehen, und euch ein x-beliebiges Board und Paddel in irgend einem Baumarkt kaufen. Ja, richtig gelesen, sogar in Baumärkten werden die "Board's + Paddel's" schon angeboten. Doch das würde ich euch nicht raten.
Denn aufgepasst, Board ist nicht gleich Board ;-)
Also lasst euch eine kleine Lektion in Sachen richtige Ausrüstung geben:
Das Board
Wenn ihr ein SUP Board anschaut,dann fällt euch wahrscheinlich als erstes die grosse Ähnlichkeit zu einem Wellenreiter auf. Doch bei genauerem Betrachten sehen wir, dass das SUP Board um einiges länger und vor allem breiter ist.
Die Länge eines SUP Boards wird in Fuss gemessen. Ein Fuss entspricht ca. 30.5 cm.
Es ist wichtig, dass man die richtige Grösse (der Körpergrösse und dem Körpergewicht entsprechend) des Boards auswählt. Sonst wird der ganze Spass eine wacklige Angelegenheit ;-)
Ein Einsteiger mit einem Körpergewicht zwischen 75 kg bis 90 kg wird mit einer Boardlänge zwischen 10" und 12" einen guten Einstieg habe.
Es ist wichtig, dass man die richtige Grösse (der Körpergrösse und dem Körpergewicht entsprechend) des Boards auswählt. Sonst wird der ganze Spass eine wacklige Angelegenheit ;-)
Ein Einsteiger mit einem Körpergewicht zwischen 75 kg bis 90 kg wird mit einer Boardlänge zwischen 10" und 12" einen guten Einstieg habe.
Boardtypen
Wenn ihr euch über einen Kauf Gedanken macht, dann müsst ihr euch als erstes die Frage stellen, in welchem Gebiet möchte ich mich aufhalten?
Es kommt darauf an, ob man einfach nur gemütlich über's Wasser schippert, ob man Touren fahren möchte oder Wildwasserpaddeln geht.
Für jedes Bedürfnis gibt's Verschiedenes Equipment:
- Der Allrounder: geeignet für den Einstieg und diverse Einsatzbereiche, prima für erste Stehversuche, geeignet für Ausflüge in kleine Wellen. Merkmale: meist runder Bug, das Heck ist meist ebenfalls rund oder leicht abgeschnitten
- Der Cruiser: geeignet für Workouts, Flachwasser
Merkmale: schnittig, Bug und Heck sind spitzig geformt - Der Racer: geeignet für Wettkämpfe + Rennen
Merkmale: extrem lang und schmal, Bug und Heck sehr spitz - Wave: (wie der Name schon sagt hehe) geeignet für Wellen
Merkmale: sehr kurz 8" bis 9", leichtes V im Heckbereich - Der Whitewater: geeignet für's Wildwasser, vergleichbar mit einem Wildwasserkajak, speziell für Flüsse
Merkmale: stark abgerundete Rails (Boardkante) die zum Heck hin härter wird
So viel zu den harten Boards.
Für alle diejenigen, die zu Hause keinen Platz für ein über 3m grosses Board haben, gibt's die so genannten Inflatable SUP's, die aufblasbaren Boards.
Die Inflatable Boards sind durch ihre super geniale Konstruktion nach dem aufpumpen so hart wie ein "normales" Brett.
Ich selber habe das Model was oben auf dem Bild angezeigt wird (red paddle 10.6" Venus) und würde es niiiiiie wieder hergeben! :-)
beim Aufpumpen
Das Paddel
Ähnlich wie mit den Boards ist es auch mit den Paddels. Es gibt die verschiedensten Materialien, die unterschiedlichsten Design und für jede Anforderung das passende Kriterium.
Auch hier spielen die Preise eine grosse Rolle. Ihr könnt Paddels bereits ab
80 Euro kriegen, nur werdet ihr nach dem Paddeln sehr wahrscheinlich so kaputt sein, dass ihr keine Lust mehr habt, irgendwas anderes zu tun
(und das nicht, wegen dem Paddeln, sondern weil das Paddel einfach zu schwer ist).
Ein Paddel besteht aus drei Teilen:
- Paddelgriff
- Paddelschafft
- Paddelblatt
Hier zu empfehlen sind die Starboard Tiki Tech Enduro Paddels.
Ich hoffe, ich hab euch die Sportart für's Erste ein wenig näher bringen und vor allem ein wenig schmackhafter machen können .
Natürlich werde ich euch auf dem laufenden halten..
Eure Nova.
Ich hoffe, ich hab euch die Sportart für's Erste ein wenig näher bringen und vor allem ein wenig schmackhafter machen können .
Natürlich werde ich euch auf dem laufenden halten..
Eure Nova.



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